Stoffwechselanalyse: Das HAV Konzept vom Metabolic Typing

Bei dem auf dieser Homepage vorgestellten Ernährungsprogramm des Metabolic Typing handelt es sich um ein neuartiges Verfahren, das auf einem alternativmedizinischen Ansatz beruht. Alle Angaben über Eigenschaften und Wirkungen des Ernährungsprogramms gehen auf die Erkenntnisse bei der Entwicklung der Methode selbst bzw. Erfahrungen bei dessen Anwendung zurück und entsprechen nicht unbedingt dem Meinungsstand in der herrschenden Wissenschaft.

Die Lehre vom individuellen Stoffwechseltyp

Jeder Mensch besitzt seinen eigenen Stoffwechseltyp. Daraus resultiert sein individueller Bedarf an Mikro-Nährstoffen und an Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß. Die Gesundheit ist nur dauerhaft mit einer optimalen und typgerechten Ernährung zu erreichen und zu erhalten.

Umgekehrt gilt auch: Heilung ist oftmals nur über optimale und typgerechte Ernährung möglich. Nicht optimale Ernährung kann durch Nährstoffmangel zu einer Mangelernährung führen. Damit nimmt die Anfälligkeit für akute Krankheiten und degenerative Prozesse zu bzw. kann damit zum Ausgangspunkt für chronische Krankheiten werden.

 

Die Entwicklung

Heute weiß man, dass der Nährstoffbedarf des Menschen eine höchst individuelle Angelegenheit ist. Es gibt erhebliche Unterschiede bei der Größe der inneren Organe. Zudem weisen Gehirnstruktur, Nervensystem, Blutbahnen und Muskulatur individuelle Muster auf. Auch die Reaktionen auf Reize, die Atemfrequenz, der Herzschlag und viele weitere Körperfunktionen zeigten sehr individuelle Muster.

Die menschliche Individualität beschränkt sich also nicht auf äußere Merkmale, sondern reicht tief bis in den Zellaufbau hinein und beeinflusst den Nährstoffbedarf.

Für Erwachsene gelten folgende Normalwerte im Blut:

Glucose 84 - 124 mg %

Glykogen 1,2 - 16,2 mg %

Milchsäure 0 - 41 mg %

ATP 31 - 57 mg %.

Alle diese Werte hängen direkt mit der Energiegewinnung im menschlichen Körper zusammen. Sie können über die Nahrungsmittel-Auswahl gesteigert oder verringert werden. Horisan hat unter Zugrundelegung dieser Erkenntnisse ein praktikables Anwendungs-System entwickelt.

Die Hauptelemente des Metabolic Typing

Das autonome Nervensystem

Einer der Haupt-Kontrolleure des Stoffwechsels ist das autonome Nervensystem. Nach den Erkenntnissen, auf denen die Methode des Metabolic Typing beruht, ist das sog. autonome Nervensystem für den Stoffwechsel von Bedeutung. Man unterscheidet danach den "Sympathikustyp"

Die Methode des Metabolic Typing basiert weiter auf der Annahme, dass die meisten Menschen entweder stärker vom Sympathikus oder vom Parasympathikus beeinflusst sind. Unterschiede im Stoffwechsel führen danach zu verschiedenen Stoffwechseltypen mit unterschiedlichem Nährstoffbedarf. Dies wiederum beinhaltet nicht nur Unterschiede bei der Nährstoffverwertung, sondern wirkt sich sowohl körperlich wie auch emotional aus. Diese Erkenntnis führte schließlich zu der Annahme, dass die Zugehörigkeit zu einem Stoffwechseltyp auf entsprechende Verhaltensweisen oder Erkrankungen schließen lässt.

Ein Beispiel:

Viele Menschen stehen täglich unter starkem Stress; wodurch der Sympathikus sehr aktiv ist und immer mehr an Einfluss gewinnt. In der Folge kommt es zu Nervosität, beschleunigtem Puls, die Verdauung wird schlechter und es treten Schlafstörungen auf. Wenn jetzt unwissentlich Nahrungsmittel gegessen werden, die den Sympathikus anregen, wie z. B. Fleisch oder Fisch, können sich über diese falsche Nahrungsmittelauswahl Symptome noch verstärken. Werden dagegen Nahrungsmittel gewählt, welche den Parasympathikus stärken, z.B. Obst und Gemüse, wird sie ruhiger und ihre anderen negativen Symptome werden sich ebenfalls nachhaltig bessern.

An dieser Stelle möchten wir deutlich darauf hinweisen, dass jedes Merkmal eine physiologische Grundlage hat, die auf der gegenwärtigen Lage des Stoffwechsels beruht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die aktuelle Stoffwechsellage durch äußere oder körpereigene Ursachen bestimmt wird.

Weiter wird die Methode des Metabolic Typing von der Annahme bestimmt, dass es außer dem autonomen Nervensystem noch weitere Kontrolleure des Stoffwechsels gibt, die stark von der Ernährung beeinflusst werden. Dazu gehören beispielsweise das Verbrennungssystem, das Drüsensystem und die Blutgruppen. Jedes einzelne System unterteilt sich wieder in mindestens zwei gegensätzliche Anteile. Daraus resultieren jeweils sehr unterschiedliche Ernährungsempfehlungen und die Zuordnung unterschiedlicher orthomolekularer Substanzen.

Das Verbrennungssystem

Nach den Erkenntnissen, auf denen die Methode des Metabolic Typing beruht, ist das zweite Haupt-Kontrollsystem des Stoffwechsels die Verbrennungsrate von Kohlenhydraten im Körper. Es ist das Verbrennungssystem mit den beiden Anteilen Glykotyp (Schnellverbrenner) und Betatyp (Langsamverbrenner). Dieses Kontrollsystem beschreibt spezielle Funktionsabläufe der Energieproduktion. Ausgegangen wird davon, dass sowohl der Glykotyp als auch der Betatyp zu wenig Energie aus den zugeführten Nahrungsmitteln produzieren, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Kurz gesagt besteht nach der hier vertretenen Auffassung die Annahme, dass beide das Azetyl-Coenzym A im Zitronensäurezyklus (Begriffe erläutern!) nicht optimal verwerten können. Der Glykotyp produziert nicht genug davon, der Betatyp stellt zwar genug her, kann es aber nicht voll in Energie umsetzen, weil ihm dazu Oxalazetat (Begriff erläutern!) fehlt.. Quintessenz daraus ist: Die Geschwindigkeit der Energieerzeugung wird durch die Ernährung unmittelbar beeinflusst und kann damit auch wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Auch für den Bereich des Verbrennungssystems gilt also nach dem Metabolic Typing, dass optimale Energiegewinnung nur durch die typgerechte Nahrungsmittelauswahl zu erreichen ist. Andernfalls wird zu wenig Energie produziert und in der Folge können die Zellen ihre Aufgaben nicht mehr voll erfüllen.

Das Drüsensystem

Für alle Übergewichtigen ist es nach dem Metabolic Typing unbedingt erforderlich, den individuellen Drüsentyp zu kennen. Die hier vertretene Auffassung geht davon aus, dass es vier verschiedene Drüsentypen gibt, die namentlich Hormondrüsen zugeordnet sind. Die Bestimmung der Drüsentypen soll danach den Einblick in die hormonell gesteuerten Wachstumsvorgänge im menschlichen Körper ermöglichen, die wiederum u. a. für die unterschiedliche Fettverteilung im Körper und für bestimmte Vorlieben auf Nahrungsmittel verantwortlich sein sollen. Die Bestimmung des Drüsentyps erfolgt nach dem Metabolic Typing um zu klären:

Warum Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel bestehen
Welche Nahrungsmittel zur Gewichtszunahme führen
Warum nur bestimmte Körperbereiche von der Zunahme betroffen sind
Die Bestimmung des Drüsentyps dient mithin nach der hier vertretenen Auffassung, der Abklärung wichtiger Fragen, beispielsweise warum jemand von Milchprodukten zunimmt, wie der Hypophysentyp. Der Schilddrüsentyp nimmt durch raffinierte Kohlenhydrate und Obst zu. Durch Fleisch nimmt der Nebennierentyp zu.

Die Horisan-Ernährungsempfehlungen sollen einen gestörten Stoffwechsel ins Gleichgewicht bringen. Der jeweils geschwächte Bereich soll durch die entsprechende Nahrungsmittelauswahl unterstützt werden. Gleichzeitig werden Nahrungsmittel, welche nach der hier zugrundeliegenden Auffassung dem geschwächten Anteil schaden, vorübergehend weggelassen. Es gilt danach, ein biochemisches Gleichgewicht herzustellen, indem die richtige Menge und Nahrungsmittelauswahl dem Körper angeboten wird.

Der Stoffwechsel ist die Summe aller biochemischen und physikalischen Abläufe im Körper, die das Leben erhalten. Darauf basierend bestimmt die Methode des Metabolic Typing den aktuellen Ernährungstyp und den Drüsentyp, um danach seine Ernährungsempfehlungen auszurichten.

Die Lehre des Metabolic Typing geht davon aus, dass bei der Entstehung von Übergewicht zwei Faktoren eine dominierende Rolle spielen:

  1. Eine für den aktuellen Ernährungstyp falsche Ernährung
  2. Die Überreizung der Hauptdrüse

Die Entstehung von Adipositas (Fettsucht)

Die Entstehung von Fettsucht (Adipositas) führt das Metabolic Typing auf folgende Faktoren zurück: Infolge einer Auswahl von solchen Nahrungsmitteln, die nicht zum aktuellen Ernährungstyp passen, werden selbst die besten zugeführten Nährstoffe, nicht vollständig in körpereigene Energie umgewandelt. Der übrigbleibende Anteil wird in Form von Fett oder Eiweißschlacken im Körper abgelagert, das Übergewicht nimmt seinen Lauf.

Doch damit nicht genug. Gleichzeitig verschlechtert die nicht typgerechte Ernährung die Stoffwechsellage. Die unangenehme Folge ist, dass deutlich die Effizienz der Nährstoffverwertung sinkt. Auch auf diesem Weg kommt es zu einem weiteren und vermehrten Fettaufbau. Und mehr noch: Durch die falsche Nahrungsmittelauswahl wird die Stoffwechseleffizienz nachhaltig vermindert und bewirkt ein erschwertes Abnehmen während einer Diät.

Das Nahrungsmittel als Energielieferant

Betrachten Sie jedes Nahrungsmittel als hochwirksamen Energielieferanten. Durch die Zufuhr der nötigen Energie fühlt sich der Mensch gut , ist gut gelaunt, gesund und voller Energie und Tatendrang.

Es kann aber auch starke Negativwirkungen haben, die vielleicht zu Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gereiztheit, Gewichtszunahme und Depressionen führen können. Selbst Allergien können auf eine falsche Nahrungsmittelauswahl zurückzuführen sein.

Die Erfahrung zeigt, dass Menschen, die fit und gesund sind, sich in der Regel auch richtig ernähren. Bei dieser Gruppe empfehlen wir eine Kontrolle des Stoffwechseltyps alle 6 bis 12 Monate, wo dann je nach Bedarf die Nahrungsempfehlungen neu angepasst werden können.

Stoffwechselanalyse Gerät

In der Praxis arbeitet das Gerät  dialoggesteuert. Der Klient wird mit bestimmten Informationen konfrontiert. Über einen Feedback-Mechanismus ist dann sofort eine Reaktion des Körpers im Sinne eines "Ja" oder "Nein" ablesbar. Für die elektronische Verträglichkeits-Analyse wurden im September 2003 das Patent und der Markenschutz angemeldet.

Das Gerät bietet schon heute eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten und ist dabei so konzipiert, dass es problemlos auf künftige Fragestellungen erweitert werden kann.

Das in Prozent ablesbare Ergebnis gibt die maximale Menge an Kohlenhydraten an, die dem Teilnehmer zur Zeit pro Mahlzeit empfohlen werden. In weiteren Testschritten kann auch eine Empfehlung für den Anteil an stärkehaltigen Kohlenhydraten sowie der Fett- und Eiweißanteil pro Mahlzeit ausgewertet werden.

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